A27 AS Achim Ost bis AS Achim Nord, RiFa Bremen, km 49,5 – 53,0

Umfang der Fahrbahnarbeiten

104 St. Betonfahrbahnplatten festlegen
43.000  m2 Deckschichtbeton fräsen
880  m Betondecke schneiden und verfüllen
880  m Fugenabdeckung herstellen
43.000  m2 Abdichtung der Unterlage (SAMI)
43.000  m2 Asphaltbinderschicht herstellen
43.000  m2 Asphaltdeckschicht herstellen
6.300  m Bankette herstellen

 

Umfang der Bauwerkssanierung

460  m2 Erneuerung der Beschichtung der Brückenunterseiten
6  St. Fundamente für Schutzplanken herstellen,
Schutzplanken abbauen und wieder herstellen,
Pflasterarbeiten,
Erneurung des Korrosionsschutz an zwei Verkehrszeichenkragarmen

 

Auftragsdaten

Bausumme: 
2.216.893,35 € (brutto)
Bauzeit:
09/2013 - 10/2013
Auftraggeber:
NLSTBV Verden 

Bauablauf

Vorbereitung der Verkehrsführung

Vor Beginn der eigentlichen Fahrbahnarbeiten auf der RiFa Bremen wurden an den Verzögerungs- und Beschleunigungsspuren der Anschlussstellen der Gegenfahrbahn provisorische Fahrbahnverbreiterungen hergestellt, um für die 4+0 Verkehrsführung auf der RiFa Hannover während der Baumaßnahme eine ausreichende Fahrbahnbreite gewährleisten zu können.

 

Aufrechterhaltung des Verkehrs als besondere Herausforderung

Zur Überleitung des Verkehrs wurden in diesem Zuge an Bauanfang und Bauende bestehende Mittelstreifenüberfahrten geöffnet und an der AS Achim Ost eine Mittelstreifenüberfahrt für den auf die BAB auffahrenden Verkehr neu errichtet. Diese Maßnahme resultierte aus der Vorgabe der Bauherrin, die Anschlussstelle Achim Ost wegen ihrer Bedeutung für das anliegende Industriegebiet auch während der Bauzeit sowohl für den abfahrenden als auch für den auffahrenden Verkehr ständig geöffnet zu lassen. Für die Anschlussstelle Achim Nord musste lediglich die Auffahrt auf die BAB gewährleistet sein. Vollständige Sperrungen der Anschlussstellen waren lediglich für ein Wochenende gestattet.

 

Sperrungen von weniger als 48 Stunden

Durch diese Rahmenbedingungen und die enge Bauzeitvorgabe ab Baubeginn auf der RiFa Bremen bis zur Fertigstellung der Fahrbahn von 20 Kalendertagen bildeten die Anschlussstellen Fixpunkte, um die der gesamte Bauablauf geplant werden musste. Durch die Einteilung der gesamten Baustrecke in mehrere sowohl nacheinander als auch parallel abzuarbeitende Abschnitte konnte sowohl ein den Vorgaben entsprechender Baufortschritt als auch die ständige Erreichbarkeit der Autobahn über die Anschlussstellen erreicht werden. Lediglich für den Einbau der Asphaltbinder- und Deckschicht wurden die Anschlussstellen für jeweils weniger als 48 Std. gesperrt.

 

Verfahren heiß an heiß

Für den Einbau der Asphaltschichten wurde aufgrund der an den Anschlussstellen variierenden Einbaubreiten im Hinblick auf einen kontinuierlichen Baufortschritt das Verfahren heiß an heiß gewählt. So konnte die gesamte Strecke einschließlich der Verbreiterungen an den Beschleunigungs- und Verzögerungsspuren ohne Mittelnaht oder Tagesansatz hergestellt werden.

 

Zusammenarbeit

Durch das Zurückgreifen auf bewährt leistungsstarke Nachunternehmer, Lieferanten und Transporteure konnte auf technische und witterungsbedingte Aufgabenstellungen im Zuge der Baustellendurchführung stets flexibel reagiert und somit der vorgegebene Zeitrahmen sicher eingehalten werden.